Niemals geht man so ganz

Witten/Paderborn, 07.07.2016. Meinolf Melcher wird als Geschäftsführer der Kolping-Bildungszentren Ruhr nach insgesamt 34 Dienstjahren verabschiedet - und bleibt Kolping dennoch weiter treu. Er wechselt als Referent der Geschäftsführung in die Zentrale des Kolping-Bildungswerkes (KBW) nach Paderborn.

"Ich habe Meinolf Melcher immer als geradlinige, offene und loyale Persönlichkeit erlebt, die den Weiterentwicklungsprozess der eigenen Einrichtungen und des Bildungswerkes insgesamt entscheidend mitgestaltet hat", bilanzierte Wolfgang Gelhard, Geschäftsführer der Kolping-Bildungswerk Paderborn gGmbH, in seiner Laudatio. Er freue sich sehr, mit ihm eine erfahrene, fachlich hochkompetente Person für sein Team in der Holding zu gewinnen, so Gelhard weiter.

Zuvor hatten Beate Gronau (stell. Bürgermeisterin der Stadt Witten), Marcus Weichert (Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hagen) und Renate Kümeke (Betriebsratsvorsitzende der Kolping-Bildungszentren Ruhr) vor den über 130 Gästen im Wittener Ardey Hotel ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit Meinolf Melcher geschildert. Von allen wurde er als ein "Kämpfer" für die Sache beschrieben, dessen Einsatz stets denjenigen galt, die es im Leben nicht so einfach haben. Dies war für Melcher auch schon frühzeitig ausschlaggebend, sich nach dem Abitur für ein Studium der Pädagogik zu entscheiden. "Ich habe schon immer denjenigen helfen wollen, die am Rande der Gesellschaft stehen", so Melcher.

Während Melcher nach über drei Jahrzehnten seinen Dienstsitz im Ruhrgebiet verlässt, bleibt der Duisburger Dirk Tänzler dem "Revier" weiter treu. Er übernimmt die Nachfolge Melchers als Geschäftsführer der Kolping-Bildungszentren Ruhr und betonte in seiner Ansprache die Bedeutung der Netzwerkarbeit in der Region. "Ich werde schnellstmöglich auf die Kooperationspartner zugehen und Kontakte knüpfen", versicherte Tänzler. Erste Termine wurden noch am Abend gemacht, während Melcher sich beim Bankett nochmal persönlich von den Gästen verabschiedete. Er geht. Aber nicht so ganz...