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Ausbildungsprogramm NRW

Ausbildung ist für Betriebe ein wichtiger Faktor, um sich qualifizierten Fachkräftenachwuchs zu sichern. Gleichzeitig ist sie die Grundvoraussetzung für beruflichen Erfolg und gesellschaftliche Teilhabe junger Menschen.

Besonders für Jugendliche mit eingeschränkten Ausbildungsmarktperspektiven ist es jedoch schwer,  einen Ausbildungsplatz zu finden. Deshalb fördert das Land Nordrhein-Westfalen mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds im Rahmen des Ausbildungsprogramms NRW zusätzliche Ausbildungsplätze für Jugendliche in Gebieten mit einer ungünstigen Ausbildungsmarktlage.

 

Wie viele Ausbildungsplätze werden gefördert?

Für den Ennepe-Ruhr Kreis werden zum Start des aktuellen Ausbildungsjahres 2020 bis zu 24 zusätzliche Ausbildungsplätze gefördert. Betriebe, die zusätzliche Ausbildungsplätze einrichten, erhalten in den ersten beiden Jahren ab Programmstart ab 01.09.2020 einen Zuschuss zur Ausbildungsvergütung von 300 Euro im Monat bzw. 174 Euro bei verringerter Ausbildungsvergütung für Teilzeitausbildungen.

Um Betriebe bei der Ausbildung zu unterstützen und den Jugendlichen individuelle Hilfestellung zu geben, finanziert das Land zusätzlich eine begleitende Betreuung durch die Kolping-Bildungszentren Ruhr gem. GmbH. Dem Programm ist eine dreimonatige Akquisephase ab dem 01.06.2020 vorgeschaltet.

In den ersten beiden Durchläufen des Ausbildungsprogramms NRW haben im Jahr 2018 8, sowie im Jahr 2019 27 junge Menschen aus dem Ennepe-Ruhr Kreis mit unserer Unterstützung einen zusätzlichen betrieblichen Ausbildungsplatz finden können.

 

 

Welche Vorteile hat das Programm? 

 

Für Unternehmen

  • Durch zusätzliche Ausbildungsplätze wird der notwendige Fachkräftenachwuchs im eigenen Betrieb gesichert.
  • Betriebe, die bisher nicht ausgebildet haben, können leichter in die Ausbildung einsteigen. 

 

Für junge Ausbildungssuchende

  • Ausbildungssuchende mit schlechteren Startbedingungen erhalten eine  Beschäftigungsperspektive.
  • Die individuelle Begleitung unterstützt die persönliche Entwicklung der Auszubildenden und beugt Ausbildungsabbrüchen vor.

 

Für das Land Nordrhein-Westfalen

  • Dem Ungleichgewicht auf dem Ausbildungsmarkt in bestimmten Regionen Nordrhein-Westfalens wird entgegengesteuert.
  • Der Fachkräftenachwuchs wird gefördert und die Jugendarbeitslosigkeit bekämpft.

 

Zur Internetseite der Europäischen Kommission >>

Zur Internetseite des ESF >>

 

Ansprechpartner

Ausbildung und Umschulung

Carsten Wiemann

Telefon: 02335/ 9692 -13
Fax: 02335/ 9692 -49
E-Mail:

Ausbildungsprogramm NRW

Steffi Schubert

Telefon: 02302/ 91433 -36
E-Mail: